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1. März 2018

Neuer Stil bei Breitling für 2018

Breitling hat den Besitzer gewechselt und wir haben den bekannten  Uhrenjournalisten Timm Delfs gebeten, uns zu diesem Thema einen Artikel zu schreiben.

Die Ausgangfrage war: Georges Kern, der neue Chef von Breitling ist kräftig am Umbauen. Wie wird sich das auf die Modelle auswirken?

Seit Sommer 2017 hat Breitling nicht nur einen neuen Besitzer (CVC), sondern auch einen neuen CEO. Georges Kern ist unter anderem als derjenige bekannt, der die Richemont-Tochter IWC saniert und zu einer Lifestyle-Marke gemacht hat.

 

Am 15. Februar gab Georges Kern im Rahmen einer sogenannten Road Show in Zürich einen Vorgeschmack darauf, was sich unter seiner Führung bei Breitling ändern wird. Die Road Show könnte auch eine Idee liefern, wie Kern in Zukunft gedenkt, seine Neuheiten den Märkten der Welt zu präsentieren. Auf die Frage, ob Breitling weiterhin an der Baselworld ausstellen wird, antwortete er lakonisch: „dieses Jahr bestimmt noch“.

 

Die in Zürich vorgestellte neue Linie gehört zur Fliegeruhrenfamilie Navitimer und hat manche Fans vor den Kopf gestossen, weil die Uhren ganz ohne den Rechenschieber auf der Lünette daherkommen. Doch Georges Kern kann die Fans beruhigen: die altbekannte Navitimer mit Rechenschieber wird nicht aus dem Sortiment verschwinden.

Die neue Linie nennt sich Navitimer 8 und ist nach einer Abteilung benannt, die bei Breitling in den dreissiger und vierziger-Jahren Borduhren für Flugzeuge herstellte. Diese Uhren waren mit Achttage-Werken ausgerüstet, weshalb sich die Abteilung „Département Aviation Huit“ nannte. Anstelle der Drehlünette mit dem Zahlenwirrwarr, haben die neuen Uhren eine beidseitig drehbare Lünette mit Markierung, die man zum groben Festhalten von Zeitabschnitten gebrauchen kann.

Dank ihrem satinierten Finish machen die Uhren einen professionellen Eindruck, der ihnen den Charakter eines Messinstruments verleiht. Das trifft ganz besonders auf die mit mattschwarzer DLC Beschichtung versehene Version zu. „Für meinen Geschmack gab es bei Breitling bisher zu viele Uhren, die rundum poliert waren. In Zukunft werden Gehäuse und Stahlbänder immer auch satinierte Oberflächen aufweisen“, erläuterte Georges Kern während der Pressekonferenz.

 

Die Breitling Navitimer 8 ist erst ein Vorgeschmack dessen, was Breitling dieses Jahr noch bringen wird. Schliesslich soll es an der Baselworld ja auch noch etwas zu zeigen geben. Kern und sein Chefdesigner Guy Bove liessen durchblicken, dass sie das bisherige Sortiment bereinigen und dafür die Damen verstärkt berücksichtigen wollen. „Das soll nicht bedeuten, dass wir jetzt Damenuhren machen, aber es wird vermehrt Uhren mit vernünftigen Durchmessern geben“, liess Kern durchblicken.

 

Um Breitling, an deren Preisstruktur sich nichts ändern wird, auch für Sammler und Aficionados attraktiv zu machen, plant die neue Crew, in regelmässigen Abständen limitierte Wiederauflagen interessanter historischer Modelle aus der reichen Vergangenheit herauszubringen. „Wir haben uns mit Sammlern und mithilfe der Breitling-Archive einen Überblick über die grosse Vergangenheit dieser Marke verschafft und sind auf ganz erstaunliche Uhren gestossen, die es verdient haben, in einer neuen Form wieder aufzuleben“, verspricht Kern.

Vom Ruf des reinen Fliegeruhren-Herstellers indes soll die neue Breitling jedoch allmählich wegkommen. Denn, so hat sich bei den Recherchen herausgestellt, die Marke war in der Vergangenheit in viel mehr professionellen und sportlichen Bereichen aktiv. So wird es bei Breitling in Zukunft drei Welten geben: Luft, Wasser und Land.