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12. Juni 2017

Neu bei uns: Die Destination Moon von MB&F und L’Epée 1839

Inspiration

Die Destination Moon ist ein echtes Gemeinschaftsprodukt, das aus der Zusammenarbeit zwischen L’Epée 1839 und MB&F entstanden ist. Das Grundkonzept stammt vom Uhrwerksdesigner und Science-Fiction-Raketenfan Nicolas Bringuet von L’Epée, der die Idee zum markanten vertikalen Aufbau des Uhrwerks hatte. Angetrieben von Tatendrang und Leidenschaft, entwarf Bringuet das Uhrwerk an einem langen Wochenende ohne viel Schlaf. Daraufhin kontaktierte L’Epée MB&F, um nachzufragen, ob das Uhrwerk in einer Art Raumschiff untergebracht werden könnte. Und schon kam das Projekt in Fahrt.

Der hauseigene MB&F-Designer Stefano Panterotto entwarf die grundlegende Form. Doch dieser erste Entwurf glich zu sehr einer echten Rakete und ein bestimmter magischer Zauber fehlte. Paradoxerweise wurde dieses gewisse Etwas durch das Entfernen des Raketenmantels erzeugt. So wirkte die Gesamtkonstruktion nun nicht nur technischer − nicht zuletzt dank der baukastenartigen Uhrwerksscheiben mit Löchern −, sondern gab gleichzeitig den Rahmen für die Vorstellungskraft des Betrachters vor.

 

Der wirkliche Zauber der Destination Moon ist demnach der Raum an sich: nicht der Weltraum über unseren Köpfen, sondern der vornehmlich leere Raum, den die Destination Moon bietet. Wäre der untere Teil der Rakete vollständig bedeckt, würden Betrachter sie nur als Jugendtraum einer anderen Person erkennen. Da die raketenartige Schreibtischuhr in Wirklichkeit aber ein weitgehend offenes Gerüst voller Löcher ist, wird wohl jeder Betrachter der Destination Moon sein ganz eigenes Raumschiff sehen: nämlich die Rakete seiner eigenen Kindheit und nicht die einer anderen Person. Der Raum ist nicht leer sondern steckt voller Vorstellungskraft.

Realisierung

Während MB&F das Design der Destination Moon übernahm, oblag ihre Konstruktion L’Epée 1839, dem führenden Hersteller hochwertiger Großuhren der Schweiz. Der konzentrische, vertikale Aufbau des 8-Tage-Uhrwerks wurde speziell für die Destination Moon entwickelt. Doch weist er enge Parallelen zu MB&Fs jüngst vorgestellter Horological Machine N°7 Aquapod auf. Während es sich bei der einen Uhr um eine von einem Raumschiff inspirierte Großuhr handelt, ist das andere Modell eine von der Unterwasserwelt durch eine Qualle inspirierte Armbanduhr. Doch beiden Uhren ist die konzentrische und vertikale Struktur ihres Uhrwerks gemein, deren Energiequelle im unteren Teil angesiedelt ist.

Vollendet wird die Destination Moon zweifellos durch das kleine Männchen auf der Leiter: Neil. Neil ist aus massivem Sterlingsilber gefertigt und trägt neben einem Raumanzug im Stil der Sechzigerjahre einen Helm aus Edelstahl. Er verleiht der Technik des offen gearbeiteten Raumschiffs im Baukastenstil und dessen Uhrwerk einen spielerischen und menschlichen Aspekt. Neil lässt sich als Magnet an einer beliebigen Stelle der Einstiegsleiter der Destination Moon platzieren. Der Betrachter selbst entscheidet, ob er nun gerade dabei ist, einzusteigen und zu einem Abenteuer in den Weltraum aufzubrechen, oder ob er gerade aussteigt, um ein neues Abenteuer auf der Mondoberfläche zu erleben.

 

Uhrwerk

Im unteren Teil der Destination Moon befindet sich die massive Aufzugskrone; über die Einstiegsleiter überträgt sie die Kraft auf das Federhaus. Dank seiner vertikalen Anordnung kann das besonders ins Auge fallende Regulierorgan bestens bewundert werden, sieht sich jedoch vor neugierigen Händen durch eine Mineralglasscheibe geschützt.

 

Zwei Edelstahlscheiben mit aufgestempelten weißen Ziffern zeigen die Stunden (oben) und Minuten an, die an dem stromlinienförmigen Doppelpfeil über dem Regulierorgan vorbeiziehen. Das Einstellen der Uhrzeit erfolgt über einen zentralen Knopf an der Oberseite des Uhrwerks.

Die Stabilität der Uhr wird durch das erhebliche Gewicht der drei hochglanzpolierten Landebeine der Destination Moon gewährleistet.